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Sommer in the city

Stückweise

Ich merke gerade, dass ich im Juni auf ein ziemlich bahnbrechendes Ereignis gar nicht eingegangen bin. Bahnbrechend im doppelten Sinne des Wortes: Das vietnamesische Parlament hatte ein Herzensprojekt der Regierung abgelehnt. Es stimmte gegen den geplanten Hochgeschwindigkeitszug von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Ich hatte den bereits im Dezember 2006 schon einmal erwähnt. Damals hieß es noch, er koste 33 Milliarden US-Dollar. Dieses Mal hieß es dann, die Kosten lägen eher bei 50 Milliarden. Und Kritiker bemängelten ohnehin in gewohnter Manier, es werde bestimmt teurer. (Nochmal zum Vergleich: Das wären mehr als das gesamte vietnamesische Bruttoinlandsprodukt. Das derzeit ganz Deutschland aufwühlende “Stuttgart 21″ übrigens wird offiziell auf 4 Milliarden Euro veranschlagt. Nur mal, um die Relationen deutlich zu machen.)

Das Parlament lehnte also ab. Zu teuer. Nicht sinnvoll. Zu wenige Studien. Das waren kurz gesagt die drei Hauptargumente. (Selbst mit An- und Abfahrt vom Flughafen wäre der Flug von Nord nach Süd noch immer schneller, und möglicherweise angesichts der immensen Baukosten der Bahnstrecke sogar günstiger. Fragt sich außerdem, wer den teuren Superzug überhaupt benutzen soll, und wie man in einem Land, wo selbst bei Bummelzügen noch grässliche Unfälle passieren, die Strecken sichern will. Vom Landverlust ganz zu schweigen.)

Das “Nein” des Parlaments war insofern erstaunlich, als exakt zwei Jahre vorher im Juni 2008 schon einmal ein Großprojekt auf ähnliche Ablehnung gestoßen war, und dann am Abstimmungstag auf wundersame Weise 93 Prozent Zustimmung erhielt. Damals ging es um die Erweiterung von Hanoi. Diesmal bleiben die vietnamesischen Abgeordneten standhaft. Sie schwächten allerdings ihre Ablehnung ein wenig ab, indem sie erklärten, “derzeit” sei man gegen den Hochgeschwindigkeitszug.

Die Sache war also nicht völlig vom Tisch.

Dass sie so schnell wieder auftaucht, verblüfft dann aber doch ein wenig. Die Regierung hat nun nämlich gemeldet, man prüfe derzeit, zwei Teilstrecken zu errichten. Und zwar von Hanoi nach Vinh und von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Nha Trang. Vinh ist eine Stadt im nördlichen Mittelvietnam, die vor allem dadurch bekannt ist, dass dort die Familie von Ho Chi Minh eine Zeitlang gelebt hat (der Vater war Lehrer und Staatsbeamter). Nha Trang ist einer der berühmtesten Badeorte von Vietnam, heutzutage eine Stadt der Betonklötze und Ziel für Outdoor-Badesportler, vom Wasserski bis zum Kite-Surfen. Die Investoren sind der Meinung, dass sich die beiden Strecken rechnen würden. Japan hatte schon bei der Langstrecke erklärt, man wolle gerne investieren.

Erste Stellungnahmen des Parlaments klingen skeptisch. Fest steht wohl: Das Thema wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Zum Nationalfeiertag

Mit beiden Füßen im Zement

Vietnam versinkt derzeit in Zement. Nicht wegen der vielen Baustellen, sondern wortwörtlich: Das Land produziert zu viel Zement. Der Baustoff besteht im Grunde vor allem aus Ton, Kalk, Sand und Eisenerz. Dinge, von denen Vietnam reichlich hat. Ein vietnamesischer 20-Jahres-Wirtschaftsplan sah vor einigen Jahren vor, bis spätestens 2010 solle das Land 53 Zementfabriken haben.

Nun, man könnte sagen, Vietnam hat diesen Plansoll voll erfüllt.

Derzeit hat Vietnam nach offiziellen Angaben 105 Zementfabriken. Das sind ein paar mehr als geplant. Diese produzieren 61 Millionen Tonnen Zement. Auch das ist mehr als geplant. Und die Regierung vergibt derzeit noch immer Lizenzen an neue Firmen. Die meisten davon sind kleine Investoren, die sich von dem Geschäft das große Geld versprechen. Zement lässt sich relativ günstig herstellen.

Mindestens fünf Millionen Tonnen Zement werden derzeit zu viel produziert. Vietnam, trotz aller Bauwut, braucht diese fünf Tonnen nicht. Gut, könnte man sagen, exportieren wir das Zeug einfach. Das sagte auch prompt die Regierung, und verordnete einigen Firmen den Export. Leider musste sie feststellen, dass das nicht so einfach ist. Mindestens eine Million müsste sich doch irgendwie an die Nachbarländer verkaufen lassen, war der Gedanke. 500.000 Tonnen gingen nach Laos, magere 12.000 Tonnen nach Kambodscha. Der Rest: Fehlanzeige.

Vietnam hat zu wenig Tiefseehäfen und Schiffe, um den Zement nach Übersee zu verschiffen. Und ein weiteres Problem. Rund herum sitzen die größten Zementproduzenten der Welt. China mit 1,4 Milliarden Tonnen im Jahr, Indien mit 160 Millionen Tonnen (nochmal zum Vergleich: Vietnam derzeit 61). Und auch Thailand mischt groß mit, im wahrsten Sinne des Wortes. Da sind die Märkte in ganz Asien ziemlich gesättigt. Einzige Chance: Das Zeug nach Brasilien oder Afrika zu schippern. Problem: Bei umgerechnet etwa 30 Euro Verkaufspreis pro Tonne wären allein die Frachtkosten ein Verlustgeschäft.

Das Bauministerium hat nun der Regierung vorgeschlagen, man müsse halt einfach mehr Baustellen öffnen.

Zitat: “Dann wird sich die Situation auch ganz schnell ändern.”

Im Krebskrankenhaus, III

Unterwegs

Fußball satt

Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass man hier am Samstag Abend recht gemütlich englischen Fußball oder auch die Bundesliga live verfolgen kann. Nun habe ich mich zugegebenermaßen in der Vergangenheit nicht sonderlich für die englische Premier League interessiert. Deswegen ist wohl bislang an mir vorbei gegangen, was genau das eigentlich bedeutet.

Man kann nicht nur einfach Fußball sehen, man kann mehr Fußball sehen, als man tatsächlich überhaupt sehen kann.

Ich nehme mal als Beispiel den vergangenen Samstag. Um 17:45 Uhr gab es Arsenal London - Blackburn auf Bong Da TV (auf Deutsch: “Fußballkanal”). Dem folgte, ebenfalls aus Bong Da TV, um 21 Uhr Chelsea - Stoke City. Wer das nicht sehen wollte, konnte stattdessen auch rüberschalten auf The Thao TV (auf Deutsch: “Sportkanal”), da lief zur selben Zeit Tottenham Hotspur - Wigan. Wer auch das nicht sehen wollte, der konnte auf Fansipan TV Blackpool - Fulham sehen oder auf Real TV Wolverhampton - Newcastle. Anders gesagt: Es liefen vier englische Spiele gleichzeitig auf vier Sendern.

Wer lieber Bundesliga sehen wollte, der konnte auch auf VCTV6 rüberschalten, und bewundern, wie Hannover Schalke schlug. Oder um 22:30 auf The Thao TV Hoffenheim gegen St. Pauli sehen. Wenn er nicht lieber warten wollte, bis um 23:30 Manchester United gegen West Ham auf Bong Da TV begann. Noch was vergessen? Ja, um 2 Uhr nachts lief Caen gegen Brest, für alle Freunde der französischen Fußball-Unterhaltung.

Macht summa sumarum neun (9!) Fußballspiele an einem Tag.

Mit der Herrlichkeit könnte es allerdings bald zu Ende sein, denn unlängst hat ein Investor die Exklusivrechte für die Premier League, sowie für die italienische und die spanische Liga gekauft. Der will natürlich Geld verdienen, und die Spiele fortan nur noch exklusiv im Pay-TV zeigen. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass ein Aufschrei durch das Land ging. In Deutschland mag man Bezahlfernsehenfußball gewohnt sein, in Vietnam ist Fernsehfußball Kulturgut. Und außerdem die Pay-TV-Gebühren für den durchschnittlichen vietnamesischen Haushalt unerschwinglich. Seitdem wird verhandelt, und die vietnamesischen Sender senden einfach erstmal weiter, solange es nicht ausdrücklich verboten ist.

Immerhin, Bundesliga ist offenbar nicht betroffen. Wenn tatsächlich die Premier League ins Bezahlfernsehen abwandern sollte, dann gibt es vielleicht schon bald fünf deutsche Spiele auf allen Kanälen.

Soll mir recht sein.

Im Krebskrankenhaus, II

Nationalitätenrätsel

Ich gebe zu, ich hatte bis vor vergangener Woche noch nie etwas über die Fields-Medaille gehört. Deswegen sei für alle Nicht-Mathematiker an dieser Stelle kurz erklärt: Die Fields-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen in der Mathematik. Sie wird einmal alle vier Jahre an bis zu vier Menschen vergeben, die nicht älter als 40 sein dürfen (ob da jetzt irgendwelche Zahlenmystik betreffend der Zahl “4″ dahintersteckt, entzieht sich meiner Kenntnis).

Fachfremde behelfen sich gerne, um die Bedeutung zu unterstreichen, mit dem Satz: “Die Medaille ist der Nobelpreis der Mathematik.” Der Vergleich hinkt natürlich, aber wahr ist, dass der Nobelpreis keine eigene Kategorie für Mathe hat.

Was das alles hier in einem Blog über Vietnam zu suchen hat? Vergangene Woche hat Ngo Bao Chau die Fields-Medaille gewonnen. Der 38-Jährige ist in Vietnam geboren und arbeitet zur Zeit an einer Universität in Paris.

Und hier fing dann plötzlich das große Mysterium an. Die vietnamesischen Medien überschlugen sich und titelten alle “Vietnamese gewinnt Fieldspreis!”. So wie hier in Vietnamnet oder hier bei VOV. Vergessen wurde auch nicht zu erwähnen, dass Chau der “vierte Asiate” (Vietnamnet), der die Medaille erhält, beziehungsweise Vietnam das “zweite asiatische Land” ist, das die Medaille erhält (die drei Preisträger zuvor waren alles Japaner). Das ist natürlich schön fürs Ego, wenn Vietnam damit Brief und Siegel darauf hat, das zweitintelligenteste Land hinter Japan zu sein.

Kurioserweise schrieben die internationalen Zeitschriften nichts von Vietnam. Hier heißt es, beispielsweise beim Figaro: “Zwei Franzosen unter den Fields-Medaillen-Gewinnern“. Einer der beiden ist Ngo Bao Chau. Auch der deutsche IDW (Informationsdienst Wissenschaft) titelt etwas über “Zwei Franzosen“. In den Artikeln steht dann auch ganz deutlich: Der in Vietnam geborene Chau hat seit 2009 die französische Staatsbürgerschaft.

Was nun? Lügt Vietnam sich mal wieder in die eigene Tasche, so wie damals, als Philipp Rösler von einigen Zeitungen zum Vietnamesen umgedichtet wurde? Das wäre aber, angesichts der Tatsache, dass diesmal auch die versammelte vietnamesische Staats- und Regierungsspitze prompt von einem “Sieg für Vietnam” spricht, ziemlich dreist. (Einer erklärte sogar, der Preis komme gerade zur rechten Zeit, schließlich sei ja gerade die Zeit des Nationalfeiertags. Dass der Nationalfeiertag jedes Jahr gefeiert wird, die Medaille aber nur alle vier Jahre vergeben wird, machte die Äußerung etwas seltsam.)

Des Rätsels Lösung lautet: Ngo Bao Chau hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Er hat zwar 2009 die französische Staatsbürgerschaft angenommen, die Vietnamesische aber nie abgegeben. In Vietnam ist das seit zwei Jahren offiziell erlaubt, in Frankreich ist es schon etwas länger möglich (im Gegensatz zu Deutschland, das Doppelpässe nur in Ausnahmefällen gestattet).

Es haben also beide Länder Recht, wenn sie auf die jeweils “eigene” Nationalität verweisen. Eine doppelte Staatsangehörigkeit ist nämlich rechtlich etwas, das ein Land zwar “erlauben” kann, den betroffenen Menschen aber weiterhin voll und ganz als Bürger des eigenen Staates behandeln muss. (Was er darüber hinaus noch für Rechte und Pflichten hat, geht den einzelnen Staat nichts an.)

Befremdlich an der Sache ist, dass keine einzige Zeitung, kein einziges Medium sich bemühte zu erwähnen, dass dem so ist. Hätte ja nichts geschadet. Muss ja auch nicht gleich im ersten Absatz sein. Aber in allen Berichten: Fehlanzeige. Bei den Vietnamesen war es wohl der nationale Stolz (ungeachtet der Tatsache, dass man sich in einen etwas zwiespältigen Widerspruch zur internationalen Medienwelt begab), und bei den Franzosen war es vermutlich schlichte Ignoranz. Auch Nachschlagewerke wie Wikipedia, die sonst in überbordender Akribie jedes unnötige Detail auflisten, waren ratlos. Einzige Ausnahme: Die englischsprachige Wikipedia-Seite. Ausgerechnet.

Wer übrigens wissen will, für das Chau den Preis erhielt, der sei auf eine sehr schön gemachte Seite von ZEIT Online verwiesen. Da wird für Fachfremde zumindest ansatzweise anschaulich erklärt, worum es sich überhaupt dreht. Kurz gesagt: Um ein mathematisches Problem, an dem sich internationale Mathematiker seit 40 Jahren die Zähne ausbeißen.

Der Vollständigkeit halbe sei noch erwähnt, dass die anderen beiden Preisträger ein Israeli und ein Schweizer sind.

Über doppelte Nationalitäten ist nichts bekannt.

Namensprobleme

Mit vietnamesischen Namen ist das ja so eine Sache. Dass die Nachnamen am Anfang kommen, und die Vornamen am Ende, verwirrt oft selbst jene, die es prinzipiell wissen müssten. Schwierig wird es beispielsweise dann, wenn ein Name von einer ausländischen Bibliothek verschlagwortet wird. Oder auch, wenn man auf Meldelisten, in Hotels oder auf Veranstaltungen nach bestimmten Leuten sucht. (Für Vietnamesen bedeutet das oft auch: Wenn sie nach sich selber auf einer Liste suchen müssen.)

Findet man Frau Do Thi Song Ha auf einer Liste jetzt unter Do, Thi Song Ha oder unter Thi Song Ha, Do oder vielleicht auch unter Song Ha, Thi Do oder Song Ha, Do Thi? Oder muss man am Ende sogar unter “Ha” suchen?

(Zur Erklärung: In diesem Fall ist “Song Ha” der Vorname, “Do” ist der Nachname und “Thi” ist der Mittelname, der außerdem auch noch auf das Geschlecht hinweist: weiblich. Nach deutschen Namensregeln wäre vermutlich “Do, Song Ha Thi” korrekt, was aber wiederum nicht immer vietnamesischen Gepflogenheiten entspricht. Es ist ein Kreuz.)

Es geht aber noch komplizierter. Manche vietnamesischen Namen sind Pseudonyme, Titel oder Rufnamen. Nehmen wir Ho Chi Minh. Der Name ist eines seiner vielen Pseudonyme, und lässt sich grob übersetzen mit “Er, der Licht bringt”. Ho wurde niemals mit “Hallo, Herr Minh!” angesprochen, sondern immer mit “Ho” (meist in den verehrenden Varianten “Onkel Ho” oder “Präsident Ho!”).

Ton That Thien wiederum trägt mit “Ton That” einen Titel, der verrät, dass Herr Thien zur königlichen Familie der im 19. Jahrhundert herrschenden Nguyens gehört. Es wäre also völliger Unsinn, ihn als “Ton, That Thien” zu verschlagworten. Wem das an dieser Stelle schon zu kompliziert ist, der stelle sich einfach vor, man müsse in einer Bibliothek nach Prinz Charles wahlweise unter dem Begriff “Prinz, Charles” oder unter “Charles, Prinz” suchen. Beides hätte vermutlich Lachtränen zur Folge.

Genug Verwirrung?

Nein. Es gibt noch die zahlreichen Fälle von Vietnamesen, die ausgewandert sind, und sich im neuen Heimatland den Gepflogenheiten anpassten, und ihren Namen änderten (weil sie nicht immer mit “Nguyen” als Vornamen angeredet werden wollten, zum Beispiel). Wenn diese dann nach Vietnam zurückkommen, ist die Konfusion perfekt. Es gibt nämlich auch Namensteile, denen kann man nicht sofort ansehen, ob es ein Nachname ist oder ein Vorname. Vietnamesische Medien sind leider desöfteren bei Namen sowieso nicht sonderlich sorgfältig, deswegen drehen sie auch gerne mal eigenmächtig den Namen eines Auslandsvietnamesen um, weil sie davon ausgehen, dass er geändert wurde. Manchmal werden dann auch Namen umgedreht, die nie geändert wurden.

Ein ausländischer Korrespondent richtete unlängst einen Appell an alle Auslandsvietnamesen, am besten sei es, wenn ihnen doch bitte nichts berichtenswertes im Urlaub in Vietnam passiere. Alles andere sei nur viel zu verwirrend, sowohl für die vietnamesischen Medien als auch für die Korrespondenten.

Und allen Lesern aus Korea und China, die jetzt verständnisvoll mit dem Kopf nicken und sagen: Kennen wir alles, ist bei uns genauso - hier kommt der letzte Sargnagel der Konfusion. Es ist in Vietnam, selbst in vietnamesischen Medien, nicht ungewöhnlich, über Personen nur mit dem Vornamen zu reden, um sie zu unterscheiden. Staatspräsident Nguyen Minh Triet ist in den Berichten “Herr Triet” und Premierminister Nguyen Tan Dung ist “Herr Dung” (gesprochen: “Sung”). Im Gegensatz zu Chinas Präsident Hu Jintao, der “Herr Hu” ist, oder zu Ban Ki Moon, der “Herr Ban” ist.

Regiert wird Vietnam also nicht “von den beiden Nguyens”, sondern von Triet und Dung. Das ist in dem Fall auch höflich und akzeptiert. Höflicher jedenfalls, als würde man davon sprechen, dass Deutschland von Christian und Angela geleitet wird.

Alle Klarheiten beseitigt? Gut, dann auf in die nächste Bibliothek. Halten Sie dem Bibliothekar einen Vortrag darüber, was er falsch gemacht hat. Benutzen sie möglichst viele Beispiele. Und lassen Sie ihn dann zurück in der festen Überzeugung, dass es einfach schlechterdings völlig unmöglich ist, vietnamesische Namen anständig zu verschlagworten.

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